ambulante Reha und weiter gehts

Da es mit meiner ambulanten Reha ein Problem mit dem Fahrdienst gibt, da ich wohl zu weit weg wohne, musste ich mit der Rentenversicherung telefonieren.

Fazit: nervig in der Warteschleife zu hängen…

Nach gefühlten 30 Anrufen, da immer alle Leitungen belegt waren, bin ich dann doch durchgekommen. Dort wurde mir lediglich gesagt, ich sollte doch direkt mein zuständiges Kundencenter in Mönchengladbach anzurufen.
Dort ging es glücklicherweise etwas schneller und man teilte mir mit, dass nun ein Arzt meinen Fall vorgelegt bekommen würde und ich dann einen neuen Bescheid bekommen würde.

Shuntüberprüfung

Heute hatte ich nun endlich meinen Termin zur Shuntüberprüfung. Eigentlich war dieser im März vorgesehen, aber Dank Corona hatte sich das natürlich nach hinten verschoben. Beschwerden hatte ich keine, daher war es auch nicht wirklich ein Problem für mich.

Zusammengefasst war der Neurochirurg (der auch Teil des Op Teams war) von meinem Verlauf mehr als erfreut.

Am Shunt selber musste nichts verstellt werden, lag immer noch wie er sollte. 😉
Der Teil des Schädels, der mir zu Druckentlastung entnommen wurde, wird nicht wieder eingesetzt, da es schon zu lange her ist und deswegen nicht mehr passen würde. Zudem hat sich über diese Stelle ein starker Muskel ausgebildet, der meinen Schädel nun so stark stabilisiert als würde dieses Teil nicht fehlen.
Da eine Op natürlich immer mit einem recht großen Risiko bei mir verbunden ist, habe ich mich dagegen entschieden und lasse den Schädel hinten „offen“.

ambulante Reha Problem

Durch meinen Neurologen wurde mir schon im Februar eine ambulante Reha vorgeschlagen da ich keinesfalls nochmals eine stationäre Reha machen wollte. Ich habe einfach zu lange zu viel Zeit entfernt von Zuhause verbracht.
Die Genehmigung für 4 Wochen kam recht schnell von der Rentenversicherung aber der Aufnahmetermin von der Einrichtung ließ dann nochmal fast 4 Wochen auf sich warten und kam am Donnertag.
Allerdings mit einem großen Problem: Ich soll jeden Tag um 8:30 Uhr vor Ort sein und mit öffentlichen Verkehrsmittel anreisen da sie keinen Fahrdienst anbieten. Was uns mein Neurologe aber versichert hat da er sehr überzeugt von der Einrichtung ist und häufig mit ihnen zusammenarbeitet.
Um mit dem Bus/Bahn anzureisen fühle ich mich wirklich noch nicht in der Lage und die Anfahrt würde über 2 Stunden dauern.
Am Montag werde ich direkt mal mit der Rentenversicherung telefonieren um mal zu klären wie die sich das ohne Fahrdienst vorstellen.
Bin auf die Lösung gespannt so viele Neurologische ambulante Reha Möglichkeiten gibt es hier im Umkreis ja auch nicht.