Hilfsmittel

crutches against light white wall
Foto von Anna Shvets auf Pexels.com

Da ich wirklich viel Glück gehabt habe und von meiner Frau oft und ausgiebig schon in der Notaufnahme therapiert wurde, bin ich in der Lage mit meinen körperlichen Einschränkungen ein doch gutes Leben führen zu können.
Mir ist bewusst, dass viele mit weitaus stärkeren Einschränkungen zu kämpfen haben, da die erforderlichen Therapien (Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie) im Krankenhaus auch nicht immer in vollem Umfang geleistet werden können.
Wenn sie als Angehöriger also irgendwie die Möglichkeit haben, den Betroffenen die erforderlichen Therapien zu ermöglichen, sollten sie dies machen. Je früher mit den Therapien gestartet wird, desto besser und schneller werden Fortschritte erzielt.

„Kann er/sie auch später machen” ist schnell gesagt, aber “wir” haben nach der Hirnblutung nur ca. 1 Jahr Zeit Verlerntes wieder zu erlernen, sonst ist es weg oder nur unter sehr großer Anstrengung wieder zu erlangen. Auch bezahlen die Krankenkassen (meines Wissens nach) nur bis zu einem Jahr nach dem Ereignis, dann gilt man als austherapiert. Es gibt natürlich Ausnahmen! Es wird jedenfalls deutlich schwieriger Verordnung zu bekommen.

Über meine Physiotherapie zu Hause habe ich eine eigene Seite erstellt, wo ich auch meine genutzten Hilfsmittel vorstelle. Ersetzt natürlich keinen Physiotherapeuten/in, aber besser als nichts. Und besser als blöd auf dem Sofa zu sitzen ist es allemal. 😉